Über uns

Über uns

Arbeitskreis K.o.-Tropfen
c/o Frauen gegen Gewalt e.V.
Steinberger Str. 1
50733 Köln

info@ko-tropfen-koeln.de

 

Der Arbeitskreis K.o.-Tropfen ist ein multiprofessioneller Zusammenschluss unterschiedlicher Institutionen aus Köln. Er ist aus einem Fachaustausch entstanden, zu dem das Kölner Aktionsbündnis „Gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen“ (www.gemeinsam.org) anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen im November 2008 eingeladen hatte. Viele Interessierte aus ganz verschiedenen Arbeitsbereichen kamen zusammen, informierten sich und diskutierten wichtige Fragestellungen rund um das Thema „Gewalt nach dem Einsatz von K.o.-Tropfen“.

 

 

Schnell waren zwei Schwerpunkte klar:

a)  Die Versorgung von Betroffenen in Köln muss dringend verbessert werden.

b)  Wichtig ist eine effektive und fundierte Präventions- und Aufklärungsarbeit zum Thema.

Nach etwas mehr als einem Jahr Vorbereitungszeit geht der Arbeitskreis nun im April 2010 mit einer Homepage, Flyern, Plakaten und Postkarten an die Öffentlichkeit. Weitere Aktivitäten sind geplant.

 

Der im Arbeitskreis zusammengeschlossenen Organisationen bietet folgende Unterstützungsmöglichkeiten:

  • Informationen zum Thema K.o.-Tropfen
  • Psychosoziale und psychologische Beratung
  • Unterstützung im Kontakt mit Strafverfolgungsbehörden

 

 Beteiligte Institutionen:

  • Drogenhilfe Köln gGmbH, Fachstelle für Suchtprävention

Die Drogenhilfe Köln ist einer der ältesten und erfahrensten Träger im Bereich der Suchtvorbeugung und Suchthilfe in NRW. Ihre Arbeit basiert auf fundiertem empirischem Wissen und fachlichen Wertvorstellungen.
Die Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln ist seit 1992 Anlaufstelle für alle Fragen der Suchtvorbeugung in Köln und im Rhein-Erft-Kreis.  Mit unserem Internetprojekt partypack.de informieren wir über legale und illegale Drogen und bieten interessierten und ratsuchenden Menschen die Möglichkeit, per E-Mail (info@partypack.de) oder datensicherer Online-Beratung professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.
In den Arbeitskreis K.o.-Tropfen Köln bringen wir all unser Fachwissen über Drogen und Substanzen ein, die als K.o-Tropfen eingesetzt werden.
www.partypack.de

  • Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen – Frauen gegen Gewalt e.V.

Spezialisierte Anlaufstelle für Frauen nach sexualisierter Gewalt. Beratung findet telefonisch, persönlich und per E-Mail statt. Sie ist kostenlos und auf Wunsch anonym. Von kurzfristigen Kriseninterventionen bis zu längerfristiger Begleitung ist alles möglich. Darüber hinaus bieten wir auch kostenlose Rechtsberatung, Prozessvorbereitung und –begleitung sowie diverse Gruppenangebote für gewaltbetroffene Frauen an. Ausführliche Broschüre „Vergewaltigt – Was tun?“ als Download auf der Homepage. Beratung auch in Englisch. Tel.: 0221/562035,
www.notruf-koeln.de

  • LOBBY FÜR MÄDCHEN e.V.

Neben offener Mädchenarbeit bietet der Verein in seinen Beratungsstellen in Köln-Mülheim und Köln-Ehrenfeld Beratung, Begleitung und Krisenintervention für Mädchen und junge Frauen an. Ein Schwerpunkt der Beratungsarbeit ist die Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen, die Opfer sexualisierter Gewalt sind/ waren. Dazu gehört auch die Begleitung bei Anzeigenerstattung und während eines Strafverfahrens. Die Beratung findet auf Wunsch telefonisch, per E-Mail und natürlich im persönlichen Gespräch statt.
www.lobby-fuer-maedchen.de

  • Landeskoordination Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW 

Die Landeskoordination ist eine vom Land NRW geförderte Fachstelle zu den Themen Diskriminierung, Gewalt und häusliche Gewalt gegen Lesben, Schwule, bisexuelle und trans* Menschen. Träger ist Rubicon e.V.  Die Landeskoordination vernetzt in NRW 19 Anlaufstellen, die Beratungsangebote bei Diskriminierung und Gewalt für Lesben, Schwule, bisexuelle und trans* Menschen vorhalten. Im Arbeitskreis K.o.-Tropfen Köln vertritt sie das Schwule Überfalltelefon Köln und das RUBICON Beratungszentrum für Lesben und Schwule als Anlaufstellen für Betroffene. Weitere Aufgaben der Landeskoordination sind Öffentlichkeitsarbeit, Prävention und die Zusammenarbeit mit der Polizei.
www.vielfalt-statt-gewalt.de

  • Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V.

FrauenLeben bietet Frauen aus Köln und Umgebung in psychischen und sozialen Notlagen einen geschützten Raum zum Gespräch. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei in der Unterstützung gewaltbetroffener Frauen. Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen unabhängig von ihrem Alter, ihrer Kultur-, Schicht- oder Religionszugehörigkeit. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch völlig anonym. Wir leiten keine Daten weiter. Die Beratung findet telefonisch, persönlich oder per E-mail/ online statt. Tel: 0221/9541661,
www.frauenleben.org

  • Landschaftsverband Rheinland (LVR)

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 18.000 Beschäftigten für die 9,4 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 19 Museen und Kultureinrichtungen, drei Heilpädagogischen Netzen, vier Jugendhilfeeinrichtungen und dem Landesjugendamt erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke. Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten Politikerinnen und Politiker aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes. Die LVR-Stabsstelle Gleichstellung und Gender Mainstreaming setzt sich für geschlechterspezifische Aspekte beim Opferschutz und der Prävention ein. Als Opfer einer Gewalttat haben Menschen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) einen Anspruch auf besondere Hilfen (Download der Broschüre „Ratgeber für Opfer von Gewalttaten“). Der LVR ist bestrebt, Ihnen bei der Überwindung von Folgen der Gewalt zu helfen.